Rückblick auf unsere Menschenrechtsveranstaltung in Köln

Ein Tag des Austauschs, der Solidarität und der gemeinsamen Verantwortung

Am 6. Dezember 2025 kamen im Rathaus Porz in Köln zahlreiche Interessierte, Mitglieder und Unterstützer:innen zusammen, um die aktuelle Menschenrechtslage in der Türkei zu diskutieren. Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Moment für Weltanwälte e.V., denn der neue Jahresbericht zu dokumentierten Menschenrechtsverletzungen bot einen tiefgehenden Einblick in Entwicklungen, Muster und konkrete Fälle aus dem Jahr 2025.[1]

Unser Vorsitzender M. Reşat Bozkurt eröffnete die Veranstaltung mit einer klaren Einordnung der juristischen und gesellschaftlichen Bedeutung des Berichts. Anschließend folgte ein intensives Menschenrechtsgespräch mit unseren Gästen Kevin Dent (Rechtsanwalt, King’s Counsel) und Ali Yıldız (Rechtsanwalt, Gründer von TALI). Beide teilten wertvolle Perspektiven aus der internationalen und türkischen Rechtspraxis und zeigten auf, wie dringend unabhängige Dokumentation und internationale Solidarität weiterhin sind.[1]

Nach dem Menschenrechtsgespräch fand eine weitere Sitzung statt, die sich der Intensivierung der allgemeinen Migrationshilfe in Köln widmete. Im Mittelpunkt stand, wie das Ehrenamt gezielt gestärkt werden kann und wie Weltanwälte e.V. insbesondere in Porz sowie in anderen Kölner Stadtbezirken einen wirksameren Beitrag vor Ort leisten kann. Diskutiert wurde zudem eine engere Beteiligung an den kommunalen Strukturen der Geflüchtetenarbeit und Migrationshilfe sowie die Unterstützung einer neuen Jobsuchinitiative für Geflüchtete und Migrant:innen.[1]

Ein besonderer Moment des Programms war die musikalische Darbietung, die Raum zum Innehalten schuf und den emotionalen Kern des Themas berührend hervorhob. Beim anschließenden Austausch mit Erfrischungen entstanden zahlreiche Gespräche, neue Kontakte und wertvolle Anregungen für unsere weitere Arbeit.[1]

Wir möchten uns herzlich bedanken:

  • bei unseren Gästen Kevin Dent und Ali Yıldız für ihre Expertise und inspirierenden Beiträge
  • bei allen Besucher:innen für ihr Interesse, ihre Fragen und den offenen Austausch
  • bei unseren Mitgliedern und Ehrenamtlichen, ohne deren Engagement diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre
  • bei den EhrenamtlerInnen und Ehrenamtsinteressierten die Unterstützung für die Migrationshilfe in Porz und Umgebung angeboten haben, insbesondere bei der Jobsuche und bei den jeweiligen Veranstaltungen über Jobsuche und Integrationsinitiativen[1]

Ihr Kommen und Ihre Rückmeldungen bestärken uns darin, unsere Arbeit konsequent fortzuführen und Menschenrechtsverletzungen weiterhin systematisch sichtbar zu machen.

Wir freuen uns darauf, den Dialog fortzusetzen und gemeinsam Wege zu finden, wie juristische und zivilgesellschaftliche Akteure zu einer gerechteren Zukunft beitragen können.[1]

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